Devils Extrem Race ein Bericht

Am Mittwochmorgen den 17. August war es soweit, wir trafen uns um 6.00 Uhr am Bootshaus um unsere Boote zu laden.

Kurz darauf ging es los, wir machten am ersten Tag einen Zwischenstopp in Platling an der Isarwelle. Dort surften wir auf der Freestylwelle mit unseren Kajaks und kühlten uns bei den warmen Temperaturen ein wenig ab. Gegen Abend bauten wir dort unser Übernachtungscamp mit Hängematte und Schlafanhänger auf. Dort verbrachten wir nun die erste Nacht.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging die Fahrt dann weiter. Wir fuhren weiter nach Tschechien in die Gemeinde Lipno. Dort fand über vier Tage das ,,Devils Extrem Race“ statt. Bei diesem Megaevent wird an vier Tagen der Schieber eines Stausees geöffnet. Da wo normalerweise nur minimalst Wasser zwischen den großen Steinen herabfließt, wird das Flussbett der Moldau geflutet und es entsteht ein fantastisches Wildwasser. Direkt unterhalb des Stausees kann man einsteigen und mehrere Kilometer geniales Wuchtwasser genießen. Der Schwierigkeitsgrad beträgt Wildwasser vier mit zwei fünfer Stellen. Das Wasser fließt sehr schnell und der Fluss hat ein hohes Gefälle. Bei den zwei Katerakten wird es dazu noch sehr verblockt und dadurch noch technisch anspruchsvoll.

Unten am Ausstieg angekommen erwartet einen die eigentliche Krönung, die Fahrt mit dem ,,Helltrain“. Der Helltrain ist eine alte Eisenbahnlock mit zwei Wagons in denen geschätzte hundert Paddler pro Fahrt ihr Kajak reinstapeln und wieder zum Einstieg gefahren werden.

Wie man sich vorstellen kann ist es gar nicht so einfach so viele Paddler mit ihren Kajaks unterzubringen, daher wird massiv gestapelt bis die Wagons bis unters Dach voll sind. Oben angekommen wird wieder alles ausgeladen und es kann der nächste Run begonnen werden.

Tagsüber hatten wir uns immer mit zwei anderen Paddlern aus unserem Verein getroffen, mit den wir gemeinsam gepaddelt sind. Somit waren wir eine Super Gruppe mit insgesamt sechs Paddlern. Abends wurde immer gut gekocht und gemütlich zusammengehockt. Somit war die Ausfahrt ein voller Erfolg und jeder hatte seinen Spaß.

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